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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Juniorprofessur für Social Entrepreneurship – Professorin Dr. Eva Jakob

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Mission: Hilf Oma!

Ein Innovationsformat für soziale Wirkung im Kontext Alter und Pflege

„Mission: Hilf Oma!“ ist ein interdisziplinäres Innovationsformat, das Studierende befähigt, gesellschaftliche Herausforderungen rund um Pflege, Alter und Lebensqualität im höheren Lebensalter neu zu denken – und konkret zu bearbeiten.

Im Zentrum steht eine drängende Frage:
Wie können wir die Lebensrealität pflegebedürftiger Senior:innen nachhaltig verbessern?

Der demografische Wandel, Fachkräftemangel, soziale Isolation und strukturelle Überlastung im Pflegesystem stellen unsere Gesellschaft vor komplexe Herausforderungen. Gleichzeitig fehlen häufig nutzerzentrierte Lösungen, die wirklich an den Bedürfnissen älterer Menschen ansetzen.

„Mission: Hilf Oma!“ schafft hier einen strukturierten Innovationsraum. Das Format verbindet wissenschaftliche Reflexion, systemisches Denken, Praxisnähe und Zielgruppeninteraktion. Studierende entwickeln im Austausch mit Praxispartner:innen neue Perspektiven, Lösungsansätze und Prototypen – mit echtem Impact-Potenzial.

Mission: Hilf Oma! ist die Weiterentwicklung des erfolgreichen Formats „Mission: Inklusion“. Das Vorgängerformat hat gezeigt, wie wirkungsvoll interdisziplinäre Innovationsprozesse an der Schnittstelle von Hochschule und Gesellschaft sein können. Einen Einblick finden Sie hier.

Aus „Mission: Inklusion“ sind unter anderem konkrete sozialunternehmerische Ideen entstanden – etwa das inklusive Team-Event-Format des RSV Bayreuth.

Mit Mission: Hilf Oma! wird dieses bewährte Innovationskonzept nun gezielt auf das gesellschaftlich hochrelevante Feld Alter und Pflege übertragen.


Ziel des Formats

Das Ziel von Mission: Hilf Oma! ist es,

  • Studierende zu gesellschaftlich wirksamen Gestalter:innen auszubilden,
  • innovative Lösungsansätze im Bereich Alter und Pflege zu entwickeln,
  • den Dialog zwischen Hochschule und Praxis zu stärken,
  • und reale Bedarfe in den Mittelpunkt von Innovationsprozessen zu stellen.

Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um reale Herausforderungen – gemeinsam bearbeitet mit Menschen aus Pflege, Organisationen und dem sozialen Sektor.


Aufbau & Veranstaltungen

LagebesprechungEinklappen
Foto Lagebesprechung

Die Lagebesprechung bildet den strategischen Auftakt der Mission. Hier wird das gesellschaftliche Problemfeld gemeinsam eingeordnet und geschärft.

Die Teilnehmenden entwickeln ein gemeinsames Problemverständnis, identifizieren relevante Akteur:innen und erste systemische Zusammenhänge. Ziel ist es, die Komplexität der Lebensrealität pflegebedürftiger Senior:innen sichtbar zu machen und eine tragfähige Ausgangsbasis für die weitere Arbeit zu schaffen.

12. Februar 2026 | 14:00 bis 16:00 Uhr | Open Innovation Lab | Nürnbergerstr. 38 Haus 1, Zapf-Gebäude

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Basecamp – Seminare für StudierendeEinklappen
Foto Basecamp

Im Basecamp erwerben die Studierenden das methodische und inhaltliche Rüstzeug für ihre Mission.

Hier lernen und erproben sie Innovationsmethoden wie Design Thinking, System Mapping und nutzerzentrierte Ideenentwicklung. Gleichzeitig schärfen die Teams ihre Fragestellungen, definieren Suchräume und entwickeln erste Lösungsansätze.

Das Basecamp ist Lernraum, Denkraum und strategischer Arbeitsraum zugleich – der Ort, an dem aus Fragen erste Ideen entstehen.

Ab dem 13. April 2026 im Sommersemester 12. Februar 2026 | 14:00 bis 16:00 Uhr | Open Innovation Lab | Nürnbergerstr. 38 Haus 1, Zapf-Gebäude

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ExpeditionEinklappen
Foto Expedition

Jetzt geht es ins Feld. Die Expedition führt die Studierenden aus dem Seminarraum in die reale Lebenswelt.

In der direkten Interaktion mit Senior:innen gewinnen sie qualitative Einblicke in Bedürfnisse, Herausforderungen und Alltagsrealitäten. Diese Phase ist zentral: Sie sorgt dafür, dass Ideen nicht an Annahmen, sondern an echten Erfahrungen ansetzen. Empathie, Beobachtung und Zuhören stehen hier im Mittelpunkt.

07. Mai 2026 | 14:00 bis 16:00 Uhr | Open Innovation Lab | Nürnbergerstr. 38 Haus 1, Zapf-Gebäude

Die Expedition findet in Kooperation mit dem BRK Kreisverband Bayreuth statt. Bei Interesse zur Teilnahme bitte Tina Beeg kontaktieren (tina.beeg@uni-bayreuth.de).

Praxis-BriefingEinklappen
Foto Praxis-Briefing

Im Praxis-Briefing treffen Studierende auf Praxispartner:innen aus Pflegeeinrichtungen, Organisationen, Start-ups und Fachkontexten. Sie bringen ihre Perspektiven ein, teilen Erfahrungen und spiegeln die entwickelten Ansätze der Teams. Was ist realistisch? Wo liegen strukturelle Hürden? Wo entsteht echtes Potenzial?

Diese Phase sorgt dafür, dass Innovation nicht im luftleeren Raum entsteht, sondern anschlussfähig bleibt – an reale Strukturen und tatsächliche Bedarfe.

21. Mai 2026 | 14:00 bis 16:00 Uhr mit anschließendem Netzwerken bis 17:00 Uhr | Open Innovation Lab | Nürnbergerstr. 38 Haus 1, Zapf-Gebäude

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ShowdownEinklappen
Foto Showdown

Der Showdown bildet den Abschluss und Höhepunkt der Mission.

Die Teams präsentieren ihre entwickelten Konzepte, Prototypen oder Lösungsansätze vor einem Fachpublikum aus Hochschule und Praxis. Neben der Sichtbarkeit steht hier vor allem der Transfer und Anknüpfungspunkte für die tatsächliche Umsetzung im Fokus: Was wurde gelernt? Wo liegt das Innovationspotenzial? Wie kann es weitergehen?

Der Showdown macht Wirkung sichtbar – und öffnet Perspektiven für Anschlussprojekte.

16. Juli 2026 | 14:00 bis 17:00 Uhr | Open Innovation Lab | Nürnbergerstr. 38 Haus 1, Zapf-Gebäude

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Zielgruppen

Studierende – Die Crew

Studierende übernehmen als Crew in „Mission: Hilf Oma!“ die Rolle der Impact Founders.

Sie analysieren komplexe gesellschaftliche Herausforderungen, entwickeln innovative Lösungsansätze und arbeiten interdisziplinär im Team. Dabei sammeln sie praktische Erfahrung in Innovationsmethoden, Projektarbeit und Zielgruppeninteraktion.

Mehrwert für Studierende:

  • Anwendung von Innovationsmethoden in einem realen Kontext
  • Stärkung von Problemlösungs- und Teamkompetenzen
  • Praxisnahe Erfahrung im sozialen Innovationsbereich
  • Aufbau relevanter Kontakte in Pflege und Sozialwirtschaft

„Mission: Hilf Oma!“ bietet damit einen geschützten, aber realitätsnahen Raum, um gesellschaftliche Verantwortung aktiv zu gestalten.


Praxispartner:innen – Expert:innen & Möglichmacher:innen zur Unterstützung der Crew

Praxispartner:innen bringen ihre Erfahrung, Perspektiven und Herausforderungen in das Format ein.

Sie fungieren als Impulsgeber:innen, Sparringspartner:innen und Resonanzraum für die entwickelten Ideen. Durch die Zusammenarbeit mit Studierenden entstehen neue Blickwinkel auf bestehende Probleme – jenseits eingespielter Routinen.

Mehrwert für Praxispartner:innen:

  • Zugang zu innovativen Denkansätzen
  • Austausch mit engagierten Studierenden
  • Reflexion eigener Strukturen und Prozesse
  • Potenzielle Impulse für konkrete Weiterentwicklungen

Das Format versteht sich als kooperative Plattform zwischen Hochschule und Praxis – mit dem Ziel, nachhaltige Impulse im Bereich Alter und Pflege zu setzen.


„Mission: Hilf Oma!“ ist mehr als ein Seminar.

Es ist ein strukturierter Innovationsprozess, der Studierende, Praxispartner:innen und gesellschaftliche Herausforderungen in einen produktiven Dialog bringt. Durch systemisches Denken, echte Begegnungen und kreative Lösungsentwicklung entstehen neue Perspektiven auf die Lebensrealität pflegebedürftiger Senior:innen und eine Community, die für soziale Innovation und Inspiration steht.​

 



​Ansprechpartner:

Ein Porträt von Eva Jakob

Prof. Dr. Eva Alexandra Jakob
Juniorprofessorin für Social Entrepreneurship

Projektleitung

E-Maileva.jakob@uni-bayreuth.de

Tina Beeg
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Haus 1, Zapf-Gebäude
Nürnberger Str. 38
95448 Bayreuth

E-MailTina.Beeg@uni-bayreuth.de​


Ein Porträt von Philipp Ott

Philipp Ott
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth

E-Mail: philipp.ott@uni-bayreuth.de


Das Programm „Mission: Hilf Oma!“ 2026 wird im Rahmen des Projekts „RIA - Regional Innovation Architecture“ (Lagebesprechung, Expedition, Praxis-Briefing, Showdown) und U4Impact (Basecamp für Studierende) durchgeführt.

Das Projekt "RIA" wird gefördert und durchgeführt von:

Das Projekt "U4Impact" wird gefördert von:

U4Impact ist ein Verbundprojekt des Instituts für Entrepreneurship & Innovation (Universität Bayreuth) und Teil von der Gründungsförderung ​OHM Potential (Technische Hochschule Nürnberg).


Verantwortlich für die Redaktion: Prof. Dr. Eva Jakob

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